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M I C H A E L   S I M O N

is a german designer and director for ballet, drama and opera. His designs have been seen all over the world from Australia to Canada and the US, from Japan to China and throughout Europe. He has worked for many years with the choreographers Jiri Kylian and  William Forsythe. The titles of some of the works are Isabel's Dance, Impressing the Czar, Limb's Theorem , Kaguyahime, Stepping Stones, Whereabouts Unknown, Wings of Wax, Arcimboldo, One of a kind, Doux Messonges and Zugvögel. His working relationship as stage designer with Pierre Audi, director of the Amsterdam Opera started in 1990 with Monteverdi's Il Ritorno d'Ulisse in Patria  and continued until 2011 with the production of the two Iphigenie operas by Gluck. Amongst other designs the most important were Writing to Vermeer, directed by Peter Greenaway and Saskia Boddecke in the Amsterdam opera, Wozzeck at the Brussels opera, directed by David Freemann, Claudel's drama Tête d'or directed by Anne Delbee at Comédie Française, Paris, The Peony Pavilion, a ballet with choreography by Fei Bo directed by Li Liuyi for the National Ballet of China, Beijing. Michael Simon started directing his own projects with Elements of Crime (1988) at the Nederlands Dans Theater, Newtons Casino (1990), Roman Dogs(1991) - together with composer Heiner Goebbels - for Theater am Turm in Frankfurt and produced two Ballets for the Bayrischische Staatsoper In the country of last things 2006 an Der Gelbe Klang in 2014.  The first opera he directed 1993 in Basel: Die Menschen, followed by Fliegender Holländer in Darmstadt and Moses and Aron in Bremen. At the Bonn opera he directed several contemporary operas between 1998 and 2002. He staged the world premiere of L espace dernier by Matthias Pintscher 2004 at the Paris Opera Bastille. His latest opera productions were Salome in Braunschweig and Freyschütz in Bern both 2013. Since his debut as drama director with Black Rider  1994 in Dortmund he has been invited to theaters like Schaubühne Berlin, Volksbühne Berlin, Burgtheater Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Residenztheater München. Since 2005 he directed several plays by Elfriede Jelinek and Peter Handke in Karlsruhe, Freiburg, Graz and the latest in Dortmund: Das Schweigende Mädchen. Michael Simon has been teaching stage and lighting design 1998 to 2004 as Professor at HfG Karlsruhe and since 2008 at ZHdK Zurich. In 2016 he has given guest lectures at the National Academy of Chinese Theater Arts in Beijing. 2017: Stage design for KING LEAR, directed by Li Liuyi, NCPA Beijing, China link:  National Center for Performing Arts and Stage design for "Dunhuang, the light of heart"  choreography by Fei Bo for National Ballet of China, Beijing, Tian Qiao Theater. Youtube 2018 saw a production of Thomas Köck`s Kudlich in Ingolstadt link, and stage design in Zurich for a Max Frisch project link , and Tristan and Isolde in Kassel link.

VIDEOS on YOUTUBE: www.youtube.com/user/MichaelSimonZHDK

 

NEWS

 - - - - - - - - - - - November 2nd 2018 : Stage and Lighting design for WINGS OF WAX  by Jiri Kylian STOCKHOLM OPERA BALLETT LINK

 

Michael Simon arbeitet seit 1983 als Bühnenbildner und Lichtdesigner für Oper, Tanz und Schauspiel unter anderem für William Forsythe, Jiri Kylian, Pierre Audi, Christof Nel, Peter Greenaway, Stefan Pucher und Stefan Bachmann in Amsterdam, Berlin, Frankfurt, Los Angeles, Madrid, Paris, New York, Oslo, Peking, Tokio und Zürich. Als Regisseur kooperierte er zuerst mit Heiner Goebbels 1990 am TAT Frankfurt, um ab 1992 in den Sparten Schauspiel und Oper an Theatern in Basel, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Graz, Hannover, Karlsruhe, München, Paris und Wien zu inszenieren. 2017 arbeitete er in China für das National Center of Performing Arts, Beijing: LEAR, Regie Li Liuyi und für das National Ballet DUNHUANG, Choreographie Fei Bo. Von 1998 bis 2004 war er Professor für Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2008 leitet er die Bühnenbildausbildung an der ZHDK Zürich.

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DER GELBE KLANG  nach Kandinsky mit Musik von Frank Zappa. Stück für Bühne und Tänzer am Bayrischen Staatsballett München

 

 Videolink

Michael Simon lässt verschiedene Utensilien und Körperteile über die Bühne tragen: eine Lampe, einen Riesenmund, einen Fuß, eine Schaumstoff- Schulter, bis alles in einer Art Atelier untergebracht ist. Die Transporteure hasten emsig und in verqueren Bewegungen durch das vollgerümpelte Areal, räumen es wieder leer. Schleppen Schilder mit aufgemalten Buchstaben herbei. Ein kleines Kind (übernommen aus Kandinskys Text) mit aufgesetztem Riesenbabykopf tippelt fragend (per Off-Stimme) durch diese dann noch mit Weltkugel-Segment und hoch am Bühnenhimmel tanzenden amorphen Farbflächen wirr belebte Szenerie. Antworten gibt es nicht. Wie Kandinsky von der gegenständlichen Malerei zur Abstraktion überging, so lösen sich hier Körper und Sprache, Hierarchie und sinnvolle (Bühnen-)Ordnung in ein surreales Bild-Geschehen auf. Klassik Info 4.4.2014

 

BLAUBART nach Max Frisch mit Musik von Franz Schrecker, Kristoph Penderecki, Richard Wagner und Arthur Honnegger Theater Bern

BlaubartBlaubart

 

Max Frischs irritierendes letztes Prosawerk ist Vorlage für dieses interdisziplinäree Projekt.  Entlang ausgewählter Motive aus Max Frischs Roman «Blaubart» spinnt Michael Simon einen Kokon aus Schuld, der sich um die Hauptperson legt. Schaads Psyche wird zermürbt, gelöchert. Kein Wort wird gesprochen. Im Bühnenbild tauchen wie aus dem Unterbewusstsein Frauen auf. Eine mit roten Handschuhen, eine mit einem Telefon. Eine mit schwarzen Flügeln. Eine Putzfrau, eine Tänzerin, die im Stehen baumelt, als wäre sie aufgeknüpft worden. Traumähnlich und assoziativ entstehen und vergehen die Bilder. Das Verhör findet vor dem Vorhang statt. Kalt macht die Staatsanwältin ihren Job. Und wenn Schaad seinen Leib in Bewegung versetzt und losrennt, Türen aufstösst, um die Wahrheit zu finden, dann wünschte man ihm, er fände Erlösung. Doch stets lauern da seine Vergangenheit und die Geliebten. Alle locken ihn ins Schlafzimmer, schlagen ihm weisse Lilien um die Ohren oder der legen sich als Leichen in seinen Keller. Max Frischs spröde Dialoge kommen in zügigen Tempi daher...Link auf Youtube...  mehr

 

IN THE COUNTRY OF LAST THINGS  Tanztheater von Michael Simon Bayrisches Staatsballett

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BILDBESCHREIBUNG von Heiner Müller  Kunstfest Weimar



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Die Bilder entstehen beim Gehen: An schroffem Abhang riskiert eine wütende Königin immer wieder den Sturz, wenn sie mit Geröll nach dem Volk in der Tiefe zielt. Zwischen stählernen Zähnen steigt ein gnomenhaftes Gespenst aus der Tiefe und auf einem Berg von Trümmern raunt ein Alter im Pelzmantel pausenlos von den Fahrten des Odysseus, während ein bleicher Japaner am Kranhaken kopfüber seine Texte in das Scheinwerferlicht schreit. Die Sprachsplitter, die eine Nacht im Steinbruch Ehringsdorf zum Tage machen, sind Facetten einer "Bildbeschreibung": Heiner Müllers Text, der unter Verzicht auf dramatische Strukturen die trügerische Sicherheit literarischer Motive hinterfragt, ist hier zwischen Abraumhalden und schwerem Gerät angekommen. Als Installation wird die Suche nach dem Bildgehalt zum Thema einer Wanderung, die ein oft irritiertes und gelegentlich faziniertes Publikum durch die industriell verformte Naturarena führt...


RÖMISCHE HUNDE von Heiner Goebbels und Michael Simon TAT Frankfurt 1991



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STADT AUS GLASS  nach dem Roman von Paul Auster Fassung von Uli Hub am Düsseldorfer Schauspielhaus 2003



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